Hauptinhalt

News

News | 26.04.2018 | 22:16

Südtiroler – Schweizer Lehrlingsaustausch Das Leonardo da Vinci Projekt macht es möglich

Lehrlinge der unterschiedlichen Berufssparten haben dank des Leonardo da Vinci Projektes die Möglichkeit für einige Zeit in einem ausländischen Betrieb und einer ausländischen Schule Erfahrungen zu sammeln. Der Südtiroler Stefan Martin Mayr und der Schweizer James Vogelaar nutzten diese Chance.

Südtiroler – Schweizer LehrlingsaustauschSüdtiroler – Schweizer Lehrlingsaustausch

Zwei Wochen sind beide Lehrlinge im jeweils anderen Betrieb und lernen den Arbeitsalltag, die Arbeitsabläufe die Kultur kennen und leben bei der jeweils anderen Familie. In tagebuchähnlicher Form schildern beide Lehrlinge ihre Erfahrungen.

Stefan Mayr lebt in Terenten und arbeitet als Lehrling im KFZ Betrieb Sonnengarage, einem kleinen Familienbetrieb in Pfalzen.

James Vogelaar hingegen arbeitet bei der AMAG Gruppe in Zug/Schweiz. Er ist einer von 240 Angestellten.

Nicht nur die Firmengröße unterscheidet die beiden Betreibe, sondern auch die Arbeitsweise. Stefan Mayr erzählt nach seiner Rückkehr, dass der Arbeitsalltag in der AMAG Gruppe als Lehrling ruhiger vor sich geht, als in seinem Lehrbetrieb. Die Arbeiten verteilen sich über den Tag, sind nicht so vielfältig. Aussagen, die James Vogelaar bestätigte.

Sowohl in der Schweiz als auch in Südtirol werden die Lehrlinge im Betrieb als auch in der Schule ausgebildet. Der Unterschied hier liegt darin, dass die Südtiroler Lehrlinge zwei Mal im Jahr geblockt zum Unterricht erscheinen. In der Schweiz hingegen haben sie immer montags Vormittag und Freitag ganztägig Unterricht.

Neben den beruflichen und schulischen Erfahrungen durften auch die kulinarischen und Freizeiterfahrungen nicht zu kurz kommen. Vor allem die Kochkünste der Gastmütter müssen hervorragend sein.

Das Fazit der beiden Lehrlinge Stefan und James fällt positiv aus. Beide nehmen aus diesen zwei Wochen viele Erfahrungen mit und empfehlen den Lehrlingsaustausch weiter.  

(WR)