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„5. Jahr“ zur Vorbereitung auf die Staatliche Abschlussprüfung („Matura“)

 „5. Jahr“ zur Vorbereitung auf die Staatliche Abschlussprüfung („Matura“) Nach dem Abschluss des Spezialisierungsjahres und nach positiv abgeschlossenem Aufnahmeverfahren können SchülerInnen der Berufsschule das 5. Jahr besuchen. Sie werden auf die Staatliche Abschlussprüfung (Matura) vorbereitet und haben durch diese Zugang zur Universität.

Voraussetzungen

Die SchülerInnen müssen in Besitz folgender Voraussetzungen sein:

  • Abschluss einer vierjährigen Berufsfachschule (Berufsbildungsdiplom)
  • positiv abgeschlossenes Aufnahmeverfahren (bestehend aus schriftlichen Tests und einem Kolloquium)

Dauer

1 Jahr

Schwerpunkte und Inhalte des einjährigen Lehrgangs

 „5. Jahr“ zur Vorbereitung auf die Staatliche Abschlussprüfung („Matura“) Das „5. Jahr“ ist in vier Schwerpunktsbereichen gegliedert, die an verschiedenen Berufsschule angeboten werden:

  • Industrie und Handwerk
  • Verwaltung, Handel, Tourismus und personenbezogene Dienstleistungen
  • Soziale Dienste
  • Landwirtschaft und Umwelt
Folgende Kompetenzen und Fertigkeiten werden in Hinblick auf die Staatliche Abschlussprüfung besonders gefördert:
  • verständiger Umgang mit fremdsprachlichen Texten
  • sicherer Umgang mit mathematischen Symbolen und Modellen
  • fächerübergreifendes, interdisziplinäres Verknüpfen
  • Selbstorganisation und Eigenmotivation
  • Knowhow im Bereich des wissenschaftlichen Arbeitens
  • souveräner Umgang mit informationstechnischen Werkzeugen

Der Lehrgang umfasst 70 % der Stunden für die Lernbereiche Sprachen, Mathematik, Wissenschaft, Technik, Geschichte, Gesellschaft und Wirtschaft, mindestens 20 % für berufsbezogene Technik und 10 % für den jeweiligen Ausbildungsschwerpunkt.

Abschlussprüfung (Matura)

Die staatliche Abschlussprüfung (Matura) kann in den Bereichen Möbel-, Maschinenbau und Fachinformatik absolviert werden.

Die staatliche Abschlussprüfung (Matura) besteht, wie bei jener der Oberschulen, aus drei schriftlichen Prüfungen und einem Prüfungsgespräch, bei dem die Schüler/innen v. a. eine Projektarbeit aus dem eigenen beruflichen Kontext präsentieren.

Die Prüfungskommission besteht aus einem oder einer externen Vorsitzenden sowie drei internen (vom Klassenrat bestimmt) und drei externen (von Bildungsressort zugewiesen) Kommissionsmitgliedern.

Bildungs- und Schulguthaben

Jedem/jeder Schüler/in, der/die zur Abschlussprüfung zugelassen ist, wird ein Schulguthaben nach folgenden Kriterien zugeteilt:

  • die Endnote des Berufsbefähigungszeugnisses der 3. Klasse
  • die Endnote des Berufsdiploms der 4. Klasse
  • der Notendurchschnitt des Jahreszeugnisses der 5. Klasse
Zudem können Erfahrungen, die SchülerInnen außerhalb des Schulgeschehens sammeln, in die Bewertung des Schulguthabens einfließen.