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Das bedeutet Lehrling sein!

„Wie lange musstest du im ersten Lehrjahr arbeiten?“
„Wie verbrachtest du den ersten Tag als Lehrling im Betrieb?“Lehrling sein!

Diese und andere Fragen stellten Schüler und Schüler/-Innen der 1.Klasse Berufsfachschule den Lehrlingen, die sich bereits im dritten Ausbildungsjahr der Verkäufer-, Bau-und Galanterie Spengler-, KFZ-Techniker- und Tischlerlehre befinden. In einem lockeren Austausch erfuhren die zukünftigen Mitarbeiter/-Innen der Betriebe, wie es sich als Lehrling lebt und arbeitet.

Die Lehrlinge zeigten in den Werkstätten und Labors, mit welchen Werkzeugen und Materialien gearbeitet wird, welche Produkte sie herstellen und wie die Arbeitsabläufe in den Betrieben Lehrling seinorganisiert sind. Sie berichteten über den Ablauf eines Arbeitstages in einem Geschäft oder Handwerksbetrieb.

Besonders neugierig waren die Jugendlichen darauf, wie sich das Miteinander in den Betrieben gestaltet und welche Erwartungen die Betriebsinhaber an die jungen zukünftigen Mitarbeiter stellen. Vielfach wurden Fragen zur Bezahlung, zur Arbeitszeit und zu den Arbeitsbedingungen gestellt, auch die weitere Karriereplanung der Lehrlinge interessierte die Fachschüler/-Innen.

Ziele des Projektes sind, die Schüler und Schülerinnen bei ihrer Berufs- und Lebensplanung zu Lehrling seinunterstützen und ihnen dabei zu helfen, die Arbeitswelt in den Betrieben realistisch einzuschätzen. Die Lebens- und Arbeitswelt eines Lehrlings ist nämlich meist viel komplexer gestaltet als es sich die Schüler/-Innen vorstellen. Die Lehrer/-Innen nützen mit diesem Projekt an der Schule vorhandene Ressourcen, welche bei den Schüler/-Innen der 1.Klasse Fachschule zu einer begründeten Berufs- und Ausbildungswahl beitragen sollen.

Weitere Fragen waren:

  1. Weshalb hast du die Lehre gewählt und hast nicht die Fachschule besucht?
  2. Wie schaut der Unterricht an der Berufsschule aus? Was lernt man da?Lehrling sein
  3. Wie ist der Schulunterricht für dich?
  4. Haltet ihr euch beim Arbeiten genau an die Sicherheitsvorschriften?
  5. Wie gehen die Mitarbeiter im Betrieb mit Lehrlingen um?“
  6. Was gefällt dir am Beruf der Verkäuferin, des Tischlers usw.?
  7. Wie schauen deine nächsten beruflichen Ziele aus?
  8. Arbeitest du auch „schwarz“? Machst du oft Überstunden?
  9. Was machst du nach der Lehrabschlussprüfung bzw. Gesellenprüfung?
  10. Wie genau musst du arbeiten?
  11. Welche Werkzeuge setzt ihr ein?
  12. Was durftest du am Anfang deiner Ausbildung als Lehrling tun?
  13. Welche Maschinen durftest du bedienen?
  14. Durftest du im Geschäft auch kassieren?
  15. Kennst du auch Mädchen, die die KFZ-Technikerlehre absolvieren?
  16. Macht dir der Staub, der Schmutz, das Öl usw. auf deinen Händen was aus?

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