Berufsfindung und Anlehre
Dieses Angebot wendet sich an Schülerinnen und Schüler mit Funktionsdiagnosen, die einen erhöhten Unterstützungsbedarf aufweisen.
Das Angebot bietet einen geschützten Rahmen und geht in besonderer Form auf die individuellen Bedürfnisse und Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler ein, mit dem Hauptanliegen, sie in der Entwicklung einer beruflichen Perspektive zu unterstützen.
Die pädagogisch-didaktische Schwerpunktsetzung liegt hierbei im lebenspraktischen und sozialen Bereich sowie im Bereich der Berufsorientierung, der Entdeckung von verschiedenen Berufsfeldern und der Einübung von berufsbezogenen Fertigkeiten.
In der Anlehre ist ein Wechsel zwischen Schule und Betrieb vorgesehen.
Zugangsvoraussetzungen
Aufnahmeverfahren zur Abklärung der Grundkompetenzen für eine mögliche Eingliederung in die Arbeitswelt, Funktionsdiagnose
Dauer
1 + 2 Jahre
Abschluss
Die Lehrgänge führen zu keiner Berufs- oder Teilqualifikation.
Berufsfindung
| Fächer | Stunden |
| Religion | 1 |
| Deutsch | 5 |
| Italienisch | 2 |
| Englisch | 1 |
| Mathematik | 2 |
| Informationstechnische Grundbildung | 3 |
| Arbeitskunde | 2 |
| Bewegung und Sport | 2 |
| Bewegung und Musik | 2 |
| Praxis | 16 |
Anlehre
| Fächer | 1. Klasse | 2. Klasse |
| Deutsch | 4 | 4 |
| Italienisch | 2 | 2 |
| Englisch | 1 | 1 |
| Mathematik | 2 | 2 |
| Informationstechnische Grundbildung | 2 | 2 |
| Arbeitskunde | 3 | 3 |
Ein besonderer Schwerpunkt des Angebots liegt im letzten Schuljahr in der Vorbereitung und Planung des Übergangs in die Arbeitswelt. Dabei wird eine enge Zusammenarbeit mit den zuständigen Diensten und dem Elternhaus angestrebt.
Möglichkeiten nach der Anlehre:
- Individualisierte Lehrlingsausbildung
- Arbeitsintegrationsprojekt
- Arbeitsbeschäftigungsprojekt
- Geschützte Werkstätten
